Superheld in der Unterhose

Ach wie schön wäre es ein Superheld zu sein. Die meisten von uns haben sich schon einmal vorgestellt, welche Superkräfte er gerne besitzen würde. Unsichtbar sein, fliegen, super stark, Feuer speien, Teleportation, unter Wasser atmen, auf dem Wasser laufen, durch Wände hindurchschauen, Gedankenkontrolle, sein Aussehen verändern, Magnetismus kontrollieren, das Wetter beeinflussen, mit Tieren sprechen, Unsterblichkeit, Gegenstände mit Gedanken bewegen, …

Die Liste könnte ewig so weiter gehen, der Phantasie ist da keine Grenze gesetzt.

Alle erdenklichen menschlichen Schwächen werden angeführt. Jegliche Eigenschaft die als unzulänglich deklariert wurde wird in das Gegenteil verkehrt und in eine Superheldeneigenschaft verwandelt.

Die Faszination an solchen Helden ist dadurch sehr naheliegend. Es berührt uns, bei unseren eigenen Schwächen und lässt uns mit der Hoffnung zurück, dass wir wenigstens virtuell stark sein können, richtig stark. Was wahrscheinlich im Endeffekt nur bedeutet: stärker als andere.

So eine Superheldenkraft ist ja was sehr Beeindruckendes. Sie macht den Helden aber unter uns normalen Menschen auch irgendwie zum Freak. Besonders wenn er alleine ist. Wenn man ihm aber eine Gruppe zur Verfügung stellt, die auch besondere Fähigkeiten hat, dann passt alles. Welchen Nachteil könnte jetzt schon so eine Sonderfähigkeit haben?

Ich hab sogar was gefunden. Es könnte unsympathisch sein. Ja, also irgendwie kann der ja alles, das nervt. Oder er wird einfach nur langweilig.

Ich bediene mich jetzt einfach meiner verrückten Phantasie und stecke den Superhelden in eine Unterhose. Voilá, jetzt wirkt er schon menschlicher. Süß irgendwie, wie er so dasteht. Hab sogar bisschen Mitleid mit ihm, weil er so entblößt ist. Na, ziehen wir ihnen wieder an. Das Bild geht aber nicht mehr weg. Er bleibt jemand für mich, mit Fehlern, auch wenn er Laseraugen und Stahlmuskeln hat.

Okay, aber was soll das Ganze mit dem Helden in der Unterhose bzw. mit den Helden an sich?

Ich weiß es nicht :). Ich schreibe einfach vor mich hin, manchmal kommt etwas Gutes heraus und manchmal Blödsinn. So ist das nunmal wenn man ein Mensch ist, oder?!

Einen Übergang hätte ich doch noch anzubieten, in petto.

Menschen haben in der Tat viele subjektive Schwächen, aber ich sehe auch einige Superkräfte. Eine davon wäre zum Beispiel, dass sie eben durch ihre Fehler liebenswürdig werden. Also abstrakt umgedeutet wäre der Mensch die Unterhose mit Superkräften :), oder doch der Superheld mit Unterhose?

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