Das Feuer (5)

Meine Füße berühren noch immer den Boden der Welt, und doch fühle ich mich wie in einem schwebenden Zustand. Kein befreiendes Gefühl, wie ein Flug in den Lüften des Himmels. Eher ein  haltloses Schweben, in einem luftleeren Raum. Ein bedrückendes Gefühl, welches Sinnlosigkeit als seine Essenz hat. Nichtexistenz.

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Tantchen Skalpell

Heute ist ein genüßlicher Tag für das Tantchen, man sieht es ihr an, sie hat Vorfreude in den Augen. Sie richtet sich ihren Schreibtisch sorgfältig her, Bücher finden wieder ihren Platz im Regal, Stifte werden penibel in den Stifthalter einsortiert und Aufzeichnungen werden akribisch nach Datum und Thema in die vorgesehene Mappe eingeordnet. Alles hat seinen Platz. Muss ja auch sein, damit man gscheit arbeiten kann.

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Der Wirbel (4)

Hier stehe ich nun, wie gelähmt mitten von verschiedenen Welten, in mir eine ganz eigene. Die Sonne erhitzt meinen Körper. Vor mir das Meer, was Abkühlung verspricht. Aber wird es abkühlen können, was sich in mir entfacht? Denn nicht nur mein Körper fühlt sich entflammt, meine Seele glüht, sie schreit nach Höhe und Weite. Will sich in den Himmel aufwölben und Funken sprühen.

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