Fischen

Halbzeit. Man könnte es auch als inneren Boxenstop ansehen. Auftanken, durchchecken und gegenbenenfalls umrüsten. Von Zeit zu Zeit ist dies ein unumgänglicher Vorgang in mir, vieles ist dazugekommen, einiges erst richtig verarbeitet und anderes vielleicht noch im Schlafmodus. Aber es hilft mir, wenn ich eine Pause einlege, mir Zeit nehme und Dinge sich verschieben und positionieren können.

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Stillstand

In mir herrscht ein stiller Kampf. Unscheinbar bekämpfen sich zwei Seiten in mir. Ich kann es nicht leugnen, ich werde verlieren.

Ich habe es mir nicht ausgesucht, so zu sein. Ich habe diesen Kampf nicht eröffnet, habe nicht darum gebeten. Und trotzdem muss ich dem beiwohnen.

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Freud im Auto

Ich dachte immer, wenn man unsicher beim Autofahren ist, dann wird man schnell wütend. Bei mir war das nicht so.

Wenn mich jemand ausgebremst hat, dann dachte ich:“Oh, bin ich zu schnell gefahren?“ Wenn jemand von hinten gedrängelt hat, habe ich gedacht: „Oh, bin ich zu langsam gefahren?“

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Ein Beginn

Wahrscheinlich ein Beginn der schon wieder schnell zum Ende führt, weil mein Gefühl mir das so vermittelt. Warum das so ist, weiß ich nicht genau. Es ist ein immerwährender Kampf in mir. Kann ich durch mein Bemühen, das erreichen was ich will, oder ist das Bemühen gerade aus seiner Natur dazu verdammt eben nicht zu funktionieren, kein Ziel erreichen zu können, da die Dynamik eine „falsche“ ist. Müsste man eher alles auf einen zukommen lassen und den Tag so nehmen wie er ist. Ist mein Wunsch das Gift der Erfüllung?

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